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Aktuelles zum Mastanlagen Widerstand

gruen

Gegen den Neubau Hunderter Mastanlagen in Deutschland richten sich eine Vielzahl von Bürgerinitiativen, Tierschutz- und Tierbefreiungsgruppen. Das Aktionsbündnis gegen Wiesenhof MASTANLAGEN WIDERSTAND ist in Süddeutschland aktiv und versucht in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren Druck auf die Fleischindustrie aufzubauen. Das Aktionsbündnis ist mit einer neuen Webseite online. Im Artikel berichten wir zudem von aktuellen Entwicklungen wie etwa der neuerlichen Repression durch bayerische Behörden.

Widerstand vernetzen: Neuer Blog von Mastanlagen Widerstand

Mit Hilfe des Blogs soll effektiver Widerstand gegen Tierfabriken ermöglicht werden. Online abrufbar sind die Standorte verschiedener Tierfabriken, die derzeit in Bayern im Genehmigungsverfahren stehen. Zudem wurde als wichtiges Hilfsmittel eine Anleitung online gestellt, mit Hilfe derer möglichst wirkungsvoll im Genehmigungsverfahren interveniert werden kann. Aufgelistet sind dort unterschiedliche Akteure, mögliche Ansprechpartner_innen und verschiedene Optionen, eine Genehmigung möglichst lange zu verzögern bzw. zu verhindern. Zudem stehen Vorlagen für Einwendungen, Anfragen und Beschwerden inklusive gesetzlicher Grundlagen zur Verfügung, die während der Intervention im Genehmigungsverfahren nötig und hilfreich sind. (Weiterlesen: Guide für Aktivist_innen)

MASTANLAGEN WIDERSTAND möchte hilfreiche Informationen für Gegner_innen von Tierausbeutung zugänglich machen, verschiedene Formen der Intervention aufzeigen und somit Widerstand initiieren. Dazu agieren die Aktivist_innen selbst im behördlichen Genehmigungsverfahren von beantragten Hühnermastanlagen und veröffentlichen ihre Vorgehensweisen und Erfahrungen auf dem Blog und auch auf Facebook. In nahezu allen großen Genehmigungsverfahren in Bayern ist das Bündnis involviert. In vielen Verfahren konnte erfolgreich interveniert werden und Anwohner_innen bzw. Gegner_innen im jeweiligen Landkreis zum Mitwirken motiviert werden. (Übersicht: Widerstandsorte gegen Mastanlagen)

Das Aktionsbündnis und seine Arbeit ist auch unter Landwirt_innen hoch präsent. So wird der Protest gegen eine geplante Mastanlagenerweiterung in Obertrennbach in einem Artikel der Onlineausgabe der Landwirtschaftszeitung TopAgrar wie folgt kommentiert „Sowas ist in Bayern keine Ausnahme! Jeder größere Stallbauantrag wird in Süddeutschland so begleitet.“

Repression durch Mastanlagenbetreiber und Justiz

Neben einigen „Erfolgen“ wurde das Aktionsbündnis in den letzten Wochen aber auch mit negativen Vorfällen konfrontiert. Am 29.03.2014 attackierte ein Antragsteller in Obertrennbach einen von drei Aktivist_innen, die sich nach einer Flyeraktion ein Bild von der bestehenden Tierfabrik machen wollten. Als der Landwirt und Antragsteller Huber Senior die Aktivist_innen sah, bestieg er ohne Worte und ohne jegliche Skrupel das Auto der Aktivist_innen. Trotzdem einer der Aktivist_innen sich vor dem Auto positionierte, fuhr Huber Senior los und erfasste zweimal den Aktivisten, sodass dieser auf der Motorhaube aufprallte und diverse Verletzungen (Schleudertrauma, Prellungen…) erlitt. (ausführlicher Bericht: hier lesen)

Neben diesem schockierenden Erlebnis ließen auch die Repressionsbehörden wieder von sich hören. Ein Jahr nach der Schlachthofblockade, wurden den vier verurteilten Aktivist_innen die Rechnungen mit den Straf- und Gerichtskosten zugestellt. Unter den gewöhnlichen Kostenauflistungen befand sich bei jeder der Personen ein Betrag von 895,65 € für Ermittlungskosten inländischer Behörden. Gegen diese Kosten hätte direkt nach der Urteilsverkündung Beschwerde eingereicht werden müssen. Dies war aber für die Betroffenen aufgrund des Vorgehens des Richters gar nicht möglich. Die solidarischen Zuschauer_innen wurden bereits zu Beginn der Verhandlung des Saales verwiesen und die angeklagten Aktivist_innen mussten sowohl während der Beweisführung als auch der Urteilsverkündung in Arrestzellen sitzen.

Keine_r der Beteiligten war somit darüber informiert bzw. erwartete, dass der zuständige Richter die Ermittlungsarbeit der Exekutiven – bezüglich einer öffentlich dokumentierten Blockadeaktion – von Tierbefreiungsaktivist_innen finanzieren lassen wollte. Dieses unübliche – aber in diesem System rechtlich mögliche Vorgehen des Richters – sollte auch bei weiteren politischen Prozessen bedacht werden. Aufgrund der unerwarteten finanziellen Belastung von MASTANLAGEN WIDERSTAND wird daher aktuell vom Aktionsbündnis zur solidarischen Unterstützung aufgerufen. (Spendenaufruf: hier)

Weitere Informationen:

Homepage des Aktionsbündnisses: www.mastanlagenwiderstand.de

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