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Animalliberationfront.de geht online!

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Der Verein „Die Tierbefreier e.V.“, der seit 1985 Öffentlichkeitsarbeit für die Animal Liberation Front (ALF, dt.: Tierbefreiungsfront) leistet, geht nun mit einer eigenen Website zu diesem Thema online. Auf der Seite www.animalliberationfront.de wird unter anderem ein Aktionsarchiv enthalten, das sämtliche, gemeldete ALF-Aktionen in Deutschland beinhalten wird. Hierdurch soll die Arbeit der ALF bekannter gemacht und eine zentrale Sammelstelle für Informationen geschaffen werden.

Seit den späten 1960er Jahren gibt es im Rahmen der modernen Tierrechtsbewegung militante Aktionen, bei denen Tiere befreit werden oder Tierausbeutungsbetriebe sabotiert werden. Die ALF entstand aus der Untergrundgruppe ‘Band of Mercy’ und ist mittlerweile eine weltweit aktive, dezentrale und klandestine Struktur. ALF-Aktivist_innen kennen sich in aller Regel nicht untereinander, sondern führen ihre Aktionen nur im kleinen Kreis aus. Es gibt keine Anführer_innen, keine gemeinsame Strategie oder andere Formen der Vernetzung. Was die Gruppen eint, sind die gemeinsamen Statuten. Diese besagen unter anderem, dass bei einer ALF-Aktion weder Menschen noch Tiere physisch zu Schaden kommen dürfen. Klassische ALF-Aktionen sind z.B. die Befreiung von Tieren aus Laboren, Pelzfarmen oder Mastanlagen oder die ökonomische Sabotage von Tierausbeutungsbetrieben. Ökonomische Sabotage umfasst etwa das Niederbrennen leerstehender Tierausbeutungsbetriebe, das Zerschlagen von Fensterscheiben sowie Buttersäure- oder Sprühaktionen.

Die ALF ist ein fester Bestandteil der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung. Viele ALF-Aktionen, wie etwa Einbrüche in Tierversuchslabore, hatten auch den Zweck, Bildmaterial von den Gewalttaten, die an Tieren verübt werden, an die Öffentlichkeit zu bringen. Diese Bilder hatten und haben großen Einfluss auf die Motivation der legal arbeitenden Tierrechtler_innen. Da die ALF anonym und im Untergrund agiert, müssen die Aktiven ihre Motivation in Form von Bekenner_innenschreiben oder sehr selten auch in Form anonymer Interviews mit Bewegungsmedien oder der Presse veröffentlichen.

Zentrale Handlungsmotive umfassen zum einen die Ansicht, dass auf legalem Weg Erfolge nicht schnell genug zu realisieren sind. Beispielhaft hierfür steht die Pelzfarm Steinölsa/Sachsen, die trotz Bürgerproteste wieder in Betrieb genommen werden sollte. Nach einem Brandanschlag der ALF gab der Pelzfarmer im Jahr 2001 endgültig auf. Anstatt auf langwierige und nicht erfolgsversprechende Entwicklungen im Rechtssystem oder der Bevölkerung zu warten, während weiterhin Tiere leiden und sterben, sollen durch solche Aktionen Tatsachen geschaffen werden. Eine weitere oft artikulierte Handlungsmotivation ist die Einstellung, dass militante Aktionen zwar illegal, aber nicht illegitim seien angesichts der Gewalt, die Tieren angetan wird. Es wird darauf insistiert, dass Sachbeschädigungen oder Einbrüche in Relation zur Ermordung von Tieren vertretbar sind und sogar notwendig, um Leiden zu verhindern. Es wird also von einem abstrakten Notwehrrecht ausgegangen, das direkte und schnelle Handlungen erfordert.

In der Tierrechtsbewegung genießt die ALF einen weitestgehend guten Ruf, da die erzielten Ergebnisse von den meisten Aktiven begrüßt werden. Zusätzlich werden der Mut und die Entschlossenheit bewundert, sodass viele Aktivist_innen, die selbst nicht in der ALF aktiv sein wollen oder können, Unterstützungsarbeit für sie leisten. Der Verein die Tierbefreier e.V. hat sich hier vor allem durch seine Öffentlichkeitsarbeit für ALF-Aktionen hervorgetan. Nach Aktionen werden Presseerklärungen verschickt, um die Positionen der ALF-Aktiven möglichst präzise in die Öffentlichkeit zu tragen. Aber auch das Spenden für Prozesse angeklagter Aktivist_innen oder auch nur das Tragen von Solidaritätssymbolen zählt zu dieser breiten Unterstützung innerhalb der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung.

 

Zur Homepage: www.animalliberationfront.de

Weitere Infos zur ALF auf tierrechtsbewegung.info: hier

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