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Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück blockiert

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Am Samstag (14.12.) blockierten rund 30 TierrechtlerInnen den Megaschlachthof des Fleischriesen Tönnies Lebensmittel. Mit Sitzblockaden und Ankettungen legten sie den Betrieb des Betriebes für mehrere Stunden lahm und demonstrierten gegen die Nutzung und Ausbeutung von Tieren durch die Fleischindustrie (WDR | Neue Westfälische | Video).

TierrechtlerInnen blockieren Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück

Um 12 Uhr begann die Blockade der Aus- und Zufahrt. Kurz darauf ketteten sich einige Demonstranten an LKWs, die das Grundstück verlassen wollten. Die Blockade wurde um 19.30 Uhr von der Polizei aufgelöst und war um 20 Uhr beendet. Die Aktiven demonstrierten damit gegen die Nutzung und Ausbeutung von Tieren, die sich im Fall der Fleischproduktion besonders drastisch darstellt. Allein in diesem Schlachthof sterben jede Woche 140.000 Schweine. Insgesamt macht Tönnies mit der Tötung von 16 Millionen Schweinen und knapp 300.000 Rindern einen Jahresumsatz von etwa 5 Milliarden Euro. „Weil wir inzwischen wissen, dass Tiere empfindungsfähige Individuen sind, können wir sie nicht länger wie Objekte und Waren behandeln“ begründet eine Aktivistin den Protest.

Mastschweine, egal ob in konventioneller oder biologischer Haltung, werden nach maximal sechs Monaten geschlachtet, haben jedoch eine natürliche Lebenserwartung von 15 Jahren. In dieser Zeit leben sie auf engstem Raum fern von natürlichem Licht und Boden, weshalb sie ihren Wühl- und Spielbedürfnissen nicht nachkommen können. Auch für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten gibt es in dieser Umgebung keine Möglichkeiten. Neben den Leiden der Tiere sprechen weitere Gründe wie Welternährungsprobleme, Ressourcenverschwendung und Umweltbelastung gegen die Fleischproduktion. Die Organisatoren kritisieren Tönnies zudem dafür, dass sie für die Ausbeutung der Tiere auch Menschen ausbeuten, indem sie die grausame und blutige Arbeit von SüdosteuropäerInnen in prekären Niedriglohnverhältnissen erledigen lassen.

Fleischindustrie im Fokus von Protesten gegen Tierausbeutung

Seit einigen Jahren hat sich der Protest gegen die Fleischindustrie intensiviert: Gegen den Neubau Hunderter Mastanlagen in Deutschland richten sich eine Vielzahl von Bürgerinitiativen, Tierschutz- und Tierbefreiungsgruppen. Kampagnen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung wie z.B. Schlachtfabriken verhinden oder Mastanlagen Widerstand versuchen in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren Druck auf die Betreiber_innen aufzubauen und führten in der Vergangenheit immer auch Blockade-Aktionen durch.

Auch die Animal Liberation Front richtet sich mit direkten Aktionen gegen die Ausbeutung der Tiere durch Fleischproduzenten. So berichten nordrhein-westfälische Medien (WDR | Der Westen | Ruhrnachrichten | RP) ausführlich über einen einen Brandanschlag auf drei LKW des Schlachthof Krümmel in Bochum am frühen Sonntagmorgen (15.12.). Die Fahrzeuge wurden vorab mit „Fleisch ist Mord“ und „ALF“, kurz für Animal Liberation Front, besprüht und brannten vollständig aus. Ein BekennerInnen-Schreiben lag bisher allerdings noch nicht vor.

 

 

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