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Mitleid ist zu wenig – Kampagne, Go-Ins und Aktionswochenende gegen Air France-KLM!

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Air France-KLM ist die letzte große Airline, die noch Affen und andere nicht-menschliche Tiere quer über den Globus in Versuchslabore fliegt. Für den 6. und 7. Juli schließlich hatte das Kampagnenbündnis Stop Vivisection zu einem Aktionswochenende gegen den Versuchstierhandel durch Air France-KLM aufgerufen. An dieser Stelle berichten wir ausführlich über die Proteste des Aktionswochenendes, vergangene Demos und Proteste des Zivilen Ungehorsams und Hintergründe der Kampagne.

Proteste gegen Flugunternehmen

Für die Logistik der Versuchstierindustrie sind die  Transporte auf dem Luftweg von entscheidender Bedeutung, da besonders Primaten nicht oder nur sehr eingeschränkt vor Ort gezüchtet werden können. Sie werden, von der Öffentlichkeit unbeobachtet, wild gefangen und auf riesigen Zuchtfarmen unter qualvollen Bedingungen “produziert”. Das passiert fast ausschließlich in Staaten wie Mauritius, China, Vietnam oder den Philippinen. Die Tiere auf dem Seeweg zu transportieren funktioniert aus physischen und finanziellen Gründen kaum. Und so sind es die Airlines, von denen der Handel mit sog. Labortieren abhängig ist. Air France transportiert dabei die mit Abstand meisten Tiere, allein 15.000 Primaten jährlich über die Drehkreuze Paris und Chicago in die Labore der Industrieländer Europas und Nordamerikas, so eben auch nach Deutschland. Das Nadelöhr der Fluggesellschaften bleibt eine der empfindlichsten Stellen der Tierversuchsindustrie, zumal kaum mehr eine Airline die Transporte durchführen möchte.

So kam es, dass Anfang 2011 in Frankreich die sog. “Air Souffrance”-Kampagne ins Leben gerufen wurde, wobei “Souffrance” auf französisch “Leiden” heißt. Seit Mitte 2011 gibt es Proteste in Deutschland, woraufhin mit der Kampagnenplattform Stop Vivisection ein Portal geschaffen wurde, das seitdem die Proteste im deutschsprachigen Raum unter einem gemeinsamen Dach vereint, Vernetzung und Mobilisierung betreibt und Materialien wie Flyer sowie Hintergrundinfos bereitstellt.

Unter den hunderten Aktionen, die bis heute alleine in Deutschland im Rahmen der Kampagne stattgefunden haben, stachen besonders zwei Go-Ins hervor, bei denen Tierrechtsaktivist_innen einmal einen Messestand der Airline auf der ITB-Tourismusbörse im März in Berlin und andere Ende Mai zuletzt auch die deutsche Direktion des Unternehmes in Frankfurt am Main anlässlich der Blockupy-Aktionstage gestürmt hatten, während sie lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam machten, Banner entrollten und unzählige mit kurzen Botschaften versehene Papierschnipsel warfen. Stop Vivisection wertet den jüngsten Go-In in Frankfurt als “eine weitere deutliche Absage an eine Geschäftspolitik, die von immer mehr Menschen als unvertretbar angesehen wird. Und zwar in einem Maße, dass das dadurch verursachte Leid für einige Gegner_innen offenkundig auch direkte Interventionen wie eine Störung des normalen Betriebsalltags rechtfertigt.”

Aktionswochenende am 6. und 7. Juli

Für den 6. und 7. Juli schließlich hatte Stop Vivisection zu einem Aktionswochenende gegen den Versuchstierhandel durch Air France-KLM aufgerufen. Konkreten Anlass bot die erste Tierrechts-Großdemo gegen Air France, bei der am 6. Juli ca. 200 Teilnehmer_innen lautstark durch Paris zogen, um ein Ende der lebensfeindlichen Geschäftspolitik der Airline einzufordern.

Auch im deutschsprachigen Raum konnte das Anliegen der Tierversuchsgegner_innen einmal mehr untermauert und Air France vielerorts mit ihrer eigenen Gewissenslosigkeit konfrontiert werden. So initiierten lokale Tierrechtsgruppen während der beiden Tage zehn Proteste in acht verschiedenen Städten – namentlich Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Oberursel, München, Zürich und Wien. In neun Fällen handelte es sich um Kundgebungen, bei denen Passant_innen oder auch Passagiere und Flughafenpersonal informiert wurden. In Oberursel, dem Wohnort des Air-France-KLM-General-Managers W. Rootliep, allerdings wurden Flugblätter an über 100 Haushalte verteilt, um auch das nähere Umfeld des konkreten Mitverantwortlichen zu erreichen. Einen genaueren Bericht zum Aktionswochenende findet ihr hier.

Insgesamt hat sich die Kampagne offenbar auch über die normalerweise eher von Urlaub, Camps und Festivals dominierte Jahreszeit hinweg etabliert. Besonders erfreulich sind dabei sowohl die vielen neuen Gruppen, die derzeit die Kampagnenlandschaft hierzulande bevölkern, als auch die Tendenz zusätzlich zu den Aktionen am Schalter vermehrt in den Innenstädten zu protestieren. Dies lässt die blutigen Transporte endlich auch über den Kreis der Flughafenkund_innen hinaus bekannt werden.

Zugleich zeigt der Trend, dass es keines Flughafens in der Nähe bedarf, um gegen Air France auf die Straße gehen zu können. Eine weitere Tatsache, die sicher auch die Chefetage nicht gerade mit Genugtuung feststellen wird, ist das Überschwappen der Proteste in die Schweiz und nach Österreich, wo voraussichtlich auch in Zukunft noch einiges an Aktivitäten zu erwarten ist.

Mehr Infos zur Kampagne:

stopvivisection.net (dt.) | gatewaytohell.net (engl.)

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