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Tierrechtsbündnis startet Kampagne LPT-Schliessen

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Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 2,5 Millionen Tiere in den Laboren von Pharmakonzernen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Tierrechtsgruppen und TierversuchsgegnerInnen organisieren seit Jahren vielfältige Proteste gegen Tierversuche, in Form von Aufklärungsarbeit, Demonstrationen oder Kampagnen wie z.B. gegen den Transport von sog. Versuchstieren durch Fluggesellschaften.

Ein Bündnis von Tierrechtsgruppen ruft nun zu einer neuen Kampagne auf. Im Fokus steht das Unternehmen LPT, eines der größten deutschen Auftragslabore mit Sitz in Hamburg. Für den 29. Juni ist eine Großdemonstration im Rahmen eines Aktionswochenendes geplant.

Das Unternehmen LPT

Im Auftrag unterschiedlicher Unternehmen (etwa Pharma- oder Chemiekonzerne) werden durch LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) Tierversuche an Ratten, Hunden, Affen, Katzen und vielen anderen Tieren durchgeführt. Unter anderem per oraler Verabreichung, Infusion, Inhalation oder Injektion werden ihnen im Rahmen der Versuche Medikamente, Chemikalien oder andere giftige Substanzen verabreicht. Auch die in weiten Kreisen umstrittenen und lang andauernden Botox-Versuche werden hier im Auftrag der Firma Merz durchgeführt. Die von den Versuchen betroffenen Tiere teilen alle ein gemeinsames Schicksal: Kein Tier verlässt das Labor lebend.

Neben dem Hauptsitz in Neugraben betreibt LPT außerdem seit über 45 Jahren ein „Labor und Sammellager für Versuchstiere“ in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel bei Hamburg, welches erst 2008 erheblich erweitert wurde. Auf dem Gelände werden unter anderem hunderte Beagles gehalten, deren Zwingeranlagen von außen einzusehen sind. Der LPT-Standort in Mienenbüttel gehört darüber hinaus (neben dem Covance-Labor in Münster) zu den wenigen deutschen Auftragslaboren, die Versuche an Primaten durchführen. Die gesamten Kapazitäten des Labors umfassen ca. 10.000 Mäuse, über 1.500 Hunde und bis zu 500 Affen.

Aktionswochenende und weitere geplante Proteste

Den Auftakt der Proteste wird eine Großdemonstration am 29. Juni in Hamburg bilden. Das Bündnis ruft Tierrechtsgruppen und TierversuchsgegnerInnen dazu auf, sich an einem Demonstrationszug zum Hauptsitz von LPT in Hamburg-Neugraben zu beteiligen und ein deutliches Zeichen gegen Tierversuche und gegen jede Form der Tierausbeutung zu setzen. Am Abend findet zudem ein Vortrag mit einem italienischen Aktivisten über die erfolgreiche Green Hill Kampagne statt. Am darauf folgenden Sonntag (30.06.) ist eine Protestkundgebung vor dem LPT-Gelände in Mienenbüttel angekündigt.

Die Proteste gehen über dieses Aktionswochenende hinaus. Die OrganisatorInnen schreiben im Aufruf zur Kampagne: „Wenn wir der systematischen Gewalt gegen Tiere in den Versuchsanstalten von LPT ein Ende setzen wollen, bedarf es ausdauernder Proteste. Vielfältige Aktionen gegen LPT werden daher der Demo am 29. Juni folgen. Hierfür sind wir auf die Unterstützung von Aktiven aus der Tierrechtsbewegung ebenso angewiesen, wie auf die Beteiligung von AnwohnerInnen vor Ort.“

Weitere Informationen:

Kampagnen-Homepage | Hintergrund zum Unternehmen LPTAuftaktdemo 29.06.

 

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