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Frankfurt: Aktionstage gegen die Fleischfachmesse IFFA

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Vom 4. bis 9. Mai 2013 fand in den Hallen der Messe Frankfurt die Internationale Fleischerei-Fachausstellung (IFFA) statt. Diese Ausstellung gilt als weltgrößte Fachmesse der internationalen Fleischwirtschaft. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr von vielfältigen Protesten begleitet. Tierrechtler_innen demonstrieren bereits am 3. Mai bei der sog. „Spirit of Meat Gala“. Am Eröffnungstag der IFFA, dem 4. Mai, führte eine von Frankfurt Vegan organisierte Demo mit 70 Teilnehmer_innen von der Innenstadt zum Messegelände, wo lautstark protestiert wurde.

 

Hintergrund: Internationale Fleischerei-Fachausstellung (IFFA)

Alle drei Jahre stellen die Marktführer der Tierausbeutungs-Industrie im Rahmen der IFFA, die in diesem Jahr vom hessischen Bundesratsminister Boddenberg eröffnet wurde, die innovativsten Techniken und Produkte vor, um Tiere “sachgerecht” zu töten und die daraus gewonnenen Leichenteile effizient weiterzuverarbeiten. So sollen beispielsweise “für sämtliche Produktionsstufen und Abläufe der Fleischverarbeitungs- und Verpackungstechnik” Lösungen aufgezeigt werden, wie diese im Sinne von “Energie- und Ressourceneinsatz effizienter gestaltet werden können”. Die IFFA spiegelt wie kein anderes Ereignis das Agieren der Fleischindustrie wider, welches auf Gewinn und Effizienz ausgerichtet ist und nichtmenschliche Tiere zur Ware degradiert.

Bereits am 3. Mai – dem Vortag der IFFA-Eröffnung – traf sich das „Who is Who“ der Fleischbranche zum erstmalig durchgeführten „Meat Vision Congress“, der unter dem Leitthema „Chefsache Nachhaltigkeit – die Branche zeigt Profil“ stand. Im Anschluss an den Kongress feierte sich die Fleischbranche selbst auf einer Abendveranstaltung mit dem zynischen Namen „Spirit of Meat“ Gala.

Vielfältige Proteste

Das Aktionswochenende begann am 3.Mai mit Protesten gegen die „Spirit of Meat“ Gala. Mit Transparenten, Schildern, lautstarkem Rufen und kreativen Aktionen demonstrierten Aktivist_innen vor dem Messegelände und nahmen ihrerseits die Besucher_innen in Empfang. Zeitgleich wurden Tierrechtler_innen, die nicht vor Ort waren, über das Internet zu Online-Protesten gegen die IFFA aufgerufen.

Am 4. Mai – dem Eröffnungstag der IFFA – wurde zunächst eine größere Protestaktion in der Frankfurter Innenstadt veranstaltet, die den Passant_innen beim Durchlaufen der Straße bewusst machen sollte, wie allgegenwärtig Tierausbeutung in unserer Gesellschaft ist. Nach der Eröffnungsrede mit gleichzeitigem Die-In verteilten sich alle Aktivist_innen auf Mahnwachen vor McDonald’s, der Steakhaus-Kette Maredo, der Fisch-Restaurant-Kette Nordsee sowie einer Metzgerei. Bei diesen Mahnwachen wurde mit diversen Mitteln auf Ausbeutungsverhältnisse sowie die IFFA als dem eigentlich zugrunde liegenden Protest-Anlass aufmerksam gemacht. Als zusätzliche Aufmerksamkeits-Magneten dienten eine als Huhn verkleidete Aktivistin, die vor McDonald’s ihr Dasein im Käfig fristete, sowie mehrmalige Aktionstheater-Darbietungen vor der Metzgerei.

Nach dem Ende der Mahnwachen kamen die Teilnehmer_innen erneut am anfänglichen Treffpunkt zusammen, um anschließend gemeinsam durch die Frankfurter Innenstadt zum Messegelände zu ziehen. Ungeachtet des immer stärker werdenden Regens waren die ca. 70 Teilnehmer_innen des Demozuges dank vieler Megafone und beinah ständiger Sprechchöre mehr als lautstark und auf den Straßen Frankfurts aufgrund der Transpis, Schilder und Fahnen kaum zu übersehen. Am Messegelände angekommen, versammelten sich die Demonstrant_innen vor dem Ein-/ Ausgang der IFFA. Trotz durchnässter Schuhe, Transpis und Kleider blieben die Teilnehmer_innen energiegeladen beim Skandieren von Sprüchen gegen die IFFA, die Messe Frankfurt sowie Messe-Besucher_innen, die per Shuttle-Bus kontinuierlich zum Standort gefahren wurden.

Ein ausführlicher Aktionsbericht wird in der kommenden Ausgabe des Magazins Tierbefreiung zu lesen sein.

Weitere Informationen

Homepage zu den Aktionstagen gegen die IFFA | Tierrechtsgruppe Frankfurt Vegan

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