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Gegen Tierversuche: Fluggesellschaften im Fokus entschlossener Tierrechtskampagnen

Proteste_Tierversuche_Berlin_ITB

In den letzten Monaten haben sich die Proteste gegen den Transport sog. Versuchstiere durch Fluggesellschaften in Deutschland intensiviert. Zuletzt störten Aktivist_innen in Berlin den Auftritt von Air France-KLM auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) mit einem Go-In. Nur wenige Tage zuvor gab der chinesische Konzern China Eastern Airlines bekannt, den Handel von Primaten einzustellen. In den letzten zwei Jahren haben damit 15 Fluglinien ihr Geschäft mit der Tierversuchsindustrie eingestellt und bringen diese zunehmend in Bedrängnis.

Proteste gegen Handel von sog. Versuchstieren auf der ITB

Air France ist die letzte europäische Fluggesellschaft, die am Transport von Versuchstieren festhält. Mittlerweile gibt es im deutschsprachigen Raum wöchentlich Demos in den Terminals der großen Flughäfen. Am 9. März 2013 wurden nun Proteste auch auf einer der größten Tourismusmessen, der ITB in Berlin, durchgeführt. Nachdem mehrere Stunden lang Flugblätter an die interessierten Messebesucher_innen verteilt wurden, entrollten mehrere Aktivist_innen um 12 Uhr vor dem ITB-Stand von SkyTeam drei Transparente mit den Sprüchen “AIR FRANCE – Wir fliegen Affen in den Tod” und “AIR FRANCE – Fluggesellschaft für ‘Versuchstiere’ “. Während der Aktionen wurden durchgängig Sprüche gegen den Tierhandel bei AIR FRANCE skandiert. Die Mitarbeiter_innen von SkyTeam waren überfordert und überrascht, so dauerte es 10 Minuten, bis sie mit Hilfe von herbeigerufenen Sicherheitsleuten die Aktion beenden konnten.

Hintergrund: Tierrechtskampagnen gegen Fluggesellschaften

Knapp eine Woche zuvor, am 04. März 2013, wurde zudem bekannt, dass China Eastern Airlines in Zukunft keine Affen mehr in europäische und nord-amerikanische Versuchslabore liefern wird. Erst drei Wochen zuvor hatte das Kampagnennetzwerk Gateway To Hell zu einer Kampagne gegen China Eastern aufgerufen. An dieser beteiligten sich auch die Tierrechtsgruppe „Frankfurt Vegan“ sowie die AG Saarland der Ärzte gegen Tierversuche.

Der Schritt ist nicht nur ein Erfolg einer weiteren Kampagne gegen Versuchstiertransporte sondern sorgt möglicherweise für den Zusammenbruch eines Großteils des Marktes für sog. Versuchsaffen. Nach den Ausstiegen von Air China (2012) und China Southern Airlines, hatte China Eastern zuletzt allein jeden einzelnen der ca. 15.000 jährlich aus China importierten „Billig-Primaten“ an US-amerikanische Labore ausgeliefert. Aufgrund der Dumpingpreise chinesischer Zuchtfarmen kauften die USA über 70% ihrer Laboraffen von dort. Die so entstandene Schlüsselroute für den globalen Affenhandel ist seitdem Geschichte. Das Importniveau wird nun aller Voraussicht nach drastisch einbrechen, da ein Transport auf dem Seeweg ebenso wenig wie eine Züchtung vor Ort in irgendeiner Weise wirtschaftlich wären.

Mit dem Ausstieg China Easterns transportieren nur noch drei Airlines weltweit Primaten zu Versuchszwecken. Die Transporteure brechen aufgrund der zunehmenden Proteste reihenweise weg. Den Pharma-Konzernen sind die Hände gebunden. Einzig Air France-KLM, Phillippine Airlines und Vietnam Airlines sichern dem Affenhandel derzeit noch das Überleben. Die Kampagne gegen Air France hat vor diesem Hintergrund also einmal mehr an Bedeutung gewonnen.

Update: Auch Hainan Airlines fliegt keine Primaten (28.03.2013)

Nachdem Ende des Primatenhandels durch China Eastern Airlines bot sich die Fluggesellschaft Hainan Airlines noch als Rettungsanker des globalen Affenhandels an. Trotz des Versuchs seitens Hainan Airlines, die Transporte „vertraulich“, also vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, wurde der Deal nach Recherchen der BUAV bekannt und Proteste dagegen initiiert. Nun gab das Unternehmen in einem öffentlichen Statement bekannt, keine Affen mehr für Versuchszwecke zu transportieren.

Weitere Informationen:

Kampagne: Stop Vivisection (deutsch) | Gateway To Hell (englisch)

Berichte: Indymedia zum Go-In in Berlin | Stop Vivisection zum Ausstieg von China Eastern | Infos zu Hainan Airlines 

Hintergründe: Aktionen des Zivilen Ungehorsams | Tierrechtskampagnen

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